Partnerschulen

In seiner Sitzung am 2. Juli 2010 beschloss der Vorstand des Stelzhamerbundes:

Mit der Publikation eines selbst verfassten Textes in der Zeitschrift wortgarten und/oder auf der Homepage www.stelzhamerbund.at erwerben Schüler/innen unserer Partnerschulen das Recht auf kostenlose Mitgliedschaft beim Stelzhamerbund bis zum 18. Lebensjahr.
Beitrittsformular für Schüler/innen:  > Verein  >> Beitritt.

  Das Mundartprojekt “I red deitsch – I a, nua aundas” der Linzer Stelzhamerbund-Partnerschule HS24 (Auhofschule) ist vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ausgezeichnet worden. Beim Wettbewerb “Kulturelles Erbe. Gestalte die Zukunft” aller Schulen Österreichs gelangte das Mundartprojekt ins “Finale” der zehn Besten. Bei der Präsentation im Ministerium in Wien waren die Fachleute beeindruckt von den selbst verfassten Mundarttexten der SchülerInnen verschiedener Muttersprachen wie auch von der Art der Präsentation. Von ihrer Lehrerin Silvia Schilcher hervorragend vorbereitet, glänzten Daniela Baumann, Eva Uzunkaya, Tahir Ahmetaj und Liridon Bejic mit Natürlichkeit, Charme und Beherrschung unserer Mundart.  

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Aus der Stelzhamerbund-Zeitschrift / Ausgabe Jänner 2009:

Klaus Huber motiviert Kinder und Jugendliche:

„Es gibt keine Fehler!“

Es ist ja keine neue Erkenntnis: In Kindern steckt unendlich viel Kreativität, sie entwickeln unbändige Lust am Erfinden, Gestalten, Fabulieren – wenn sie gefordert und gefördert werden! Und weil wir dabei mit begeisterungsfähigen Lehrerinnen zusammenarbeiten können,  ist die ”Aktion Partnerschulen” des Stelzhamerbundes sofort auf fruchtbaren Boden gefallen: Schon in den ersten Wochen des Schuljahres 2009/10 haben die Mädchen und Buben unserer Partnerschulen viele Texte geschrieben, von Gedankensplittern bis zur langen Ballade, gereimt und ungereimt, lustig und ernst, sogar tiefsinnig.

Zum Auftakt konnte ich g’standene Größen der Mundartdichtung mitbringen: Hans Dieter Mairinger und Joschi Anzinger lasen aus eigenen Werken und stellten sich dem Gespräch. Natürlich ging es schon bald um die Frage, wie man denn Mundart „richtig“ schreibt. Die anfangs überraschende Antwort, dass es keine Rechtschreibregeln für Mundart geben kann, gab den Kindern und Jugendlichen spontan Mut.

In den Stunden unserer Aktion Partnerschulen ist Motivation das oberste Ziel. Kein Lehrer streicht etwas rot an, niemand bewertet etwas als „falsch“. Das Motto „Es gibt keine Fehler!“ wird zum entscheidenden Anstoß zum Selberschreiben.

So fördern wir Kreavität. Gleichzeitig betonen wir aber stets, wie wichtig korrekte Rechtschreibung in der Schriftsprache ist. Dabei stellt sich heraus: Die Kinder können zwischen diesen beiden Herausforderungen sehr gut unterscheiden. Nur beim Dichten und Fabulieren in der Mundart is’s wurscht, wiasd schreibst.

Alle Lehrerinnen und Lehrer sind herzlich eingeladen, sich dieser Initiative anzuschließen. Schreiben Sie an: klaus.huber@gmx.com