HS24 Linz (Auhofschule)

19. Dezember 2011
Weihnachten mit Robin Hood im Auhof Forest

Robin Hood wechselte beim alljährlichen Weihnachts-Theaterstück der Linzer Hauptschule 24 vom Sherwood in den Auhof Forest. Von Lehrerin Monika Kitzmüller köstlich inszeniert, erhielt das lebhafte Spiel der 3. Klasse mehrmals Szenenapplaus in der voll besetzten Aula. Da verirrte sich sogar Asterix, von Miraculix’ Zaubertrank frisch gestärkt, in die mittelalterliche Saga vom Räuber, der den Ärmsten schenkte, was er den Reichen weggenommen hatte.
Die durchwegs 13-jährigen Darsteller etwa von „Little John“ oder Lady Marian überzeugten mit Textsicherheit und  gewandtem Spiel. So bewiesen Lehrkörper und Schüler der mit dem Zertifikat „Schule innovativ“ ausgezeichneten Auhof-Hauptschule einmal mehr ihr kreatives Potential. (KH)
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20. Dezember 2010   Mundarttheater

Die 2. Klasse unserer Linzer Partnerschule am Aubrunnerweg (hinter der Straßenbahn-Endhaltestelle nahe Kepler-Uni) erarbeitete im Advent das Mundart-Theaterstück „Der Weihnachtsmann auf Abwegen“ ihrer Lehrerin Monika Kitzmüller. Schüler mehrerer verschiedener Muttersprachen brillierten darin mit oberösterreichischer Mundart.  (Foto: Christine Huber)

 

 Einladung zum Staunen

Fragen auch Sie sich, wie es um die Deutschkenntnisse der Migrantenkinder in unseren Partnerschulen steht?  http://www.youtube.com/watch?v=S6HZx88C5IY  im Internet lässt Sie staunen über die Begeisterungsfähigkeit der Mädchen und Buben mit anderen Muttersprachen.

.Im Schuljahr 2010/11 ist als weitere Muttersprache Vietnamesisch dazu gekommen!

Besonders Berührendes entwickelt sich in der Linzer Hauptschule 24, die im Schuljahr 2009/10  SchülerInnen mit 19 verschiedenen Muttersprachen besuchten: Albanisch – Armenisch – Bosnisch – Chinesisch – Französisch – Kroatisch – Kurdisch – Niederländisch – Pashtu (Afghanistan) – Persisch – Polnisch – Rumänisch – Russisch – Serbisch – Tschechisch – Tschetschenisch – Türkisch – Ungarisch – Urdu (Pakistan).

Die Stelzhamerbund-Initiative erweist sich als viel versprechender Weg, dieses bunte Völkergemisch – alle Menschen, die in Österreich leben können/dürfen/müssen - in die Gesellschaft unseres Landes zu integrieren, ins Gemeinschaftsleben einzubinden.

Wir werden mit Ausdauer und großem Einsatz mithelfen, in möglichst vielen Kindern und Jugendlichen die Freude an der Sprache zu wecken. Freude und Sprachgefühl, egal, in welcher Sprache. Und egal, mit welcher Muttersprache die Kinder aufwachsen. Denn Sprachkenntnisse sind für den Einzelnen eine Erfolgschance im Leben. Und für die Gesellschaft bedeutet jede zusätzliche Sprache, die jemand einbringt, eine Bereicherung.

Niemand will die Reibungsflächen leugnen, die sich durch das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen ergeben. Doch wir können sehr viel dazu beitragen, Verständnis für einander zu wecken und vorzuleben.

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Dezember 2009:

Liridon Bejic, 15, Muttersprache: Albanisch

SCHAU AUSSI

Schau aussi
Schau aussi ausn Fenster
Schau da de schen Schneeflockn aun
De so sche oba riesln.

Schau aussi
Schau aussi ausn Fenster
Schau da de schen Liachtal aun
De so schen leichtn.

 

Daniela Baumann, 14 Jahre

CHRISTBAMA

Es gibt de großn, de klan,
de schen, de schiachn,
de prächtign, de dickn und de dünnen.

I bin a Fichtnbam, i bin groß und dünn.
Mei Vota wor a Fichtnbam
mei Mama war a Fichtnbam.
I bin a ana und stoiz drauf!

Wir Fichtnbama sand billiger und ned
ganz so sche wia de Tannenbam
behauptn immer de Leit wauns
uns z’Weihnachtn kaufn.

Dawei wann wir gschmückt sand mit
Engal, Kugal und Süßigkeitn
sand ma genau so sche.

Wir sand vielleicht ned so sche wia
de Tannenbama oba dafür
behaundln uns de Leit nocha
genau so volla Liebe, Freundlichkeit
und Zärtlichkeit wia de Tannenbama.

Drum bin i stoiz auf mi, auf des
wos i bin:
a Fichtnbam!