Aktuelle Berichte

25. Jänner 2012     Volles Haus im Literatur-Cafe

Bei der ersten Lesung im neuen Jahr war das Cafe Me:Lounge im Haus für Senioren in Wels bis zum letzen Platz gefüllt. Im Rahmen des „Literatur-Cafes“ las Rudi Dietl, der bekannte Welser Mundartdichter, „Heiteres im Fasching“ und traf damit genau den Geschmack des zahlreich erschienenen Publikums. Seine launigen G’schichtln und Gedichte wurden in bewährter Weise von Gerhard Kreuz und seinem Enkel Lorenz auf der Ziehharmonika umrahmt. Besonders der kleine Lorenz beeindruckte durch sein Können.
Ein gelungener Abend und würdiger Jahresauftakt für das „Literatur-Cafe“, das jeden letzten Mittwoch im Monat Platz für Literatur jeglicher Art bietet. (Reinhold Imböck)
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20. Jänner 2012     Verdiente Ehrung für Innviertler Hofschreiber

Mit Ehrenurkunden ehrte der Stelzhamerbund die ”Hofschreiber” des Monats Jänner: Hedwig Enghuber (Lohnsburg) und Ernst Stranzinger (Mettmach), langjährige Mitglieder und bewährte Stützen des Vereins, feiern heuer runde Geburtstage. Hedwig Enghuber wird heuer 80, Ernst Stranzinger beging bereits am Neujahrstag seinen 90er. Wer sie sieht und auch noch lesen hört, kann diese Altersangaben kaum glauben. Die Kraft ihrer Stimmen und die Lebendigkeit des Vortrags ließen diese Lesung zum Erlebnis werden. Sie beeindruckten das Publikum mit Lyrik und Prosa in kerniger Innviertler Mundart.
Als hervorragende Ergänzung brillierten die vier Mühlviertler Volksmusikanten der “Hie und da Musi”. (KH)

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19. Jänner 2012     Märchenlesung für Erwachsene

Als Auftakt zum Lesejahr 2012 veranstaltete die Bezirkgruppe Wels im Jahrhunderte alten Gewölbe des Weinkellers im Haas-Haus eine Märchenlesung für Erwachsene. Etwa 40 Gäste, darunter die Grieskirchner Bezirksreferentin Josefine Schmid, die mit einer kleinen Abordnung gekommen war, lauschten den Lese-Darbietungen der Pichler Autorin Petra Rechberger und des Welser Märchenonkels Hermann Steinhauser. Mit launigen Gschichterln aus Wels und Umgebung unterhielt der ehemalige Nachtrath von Uueles ‚Hans der Zwiederne’.
Eine stimmige musikalische Umrahmung des kleinen feinen Leseabends boten der Sackpfeyffer Franz Mettauer (Bild) aus Puchenau auf seinem altösterreichischen Dudelsack und Roby, sein Trommler-Geselle. (resiak)

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16. Jänner 2012     MundART im Stifterhaus 

Der erste literarische Höhepunkt der Gruppe “neue mundart” in einem neuen Jahr ist die Lesung im StifterHaus. Dort, wo Literatur gelebt und gesammelt wird, hat auch der Dialekt seinen Stellenwert, hat auch die Mundart ihren Platz gefunden. Zum zwölften Mal war die “neue mundart” zu Gast. Regina Pintar konnte heuer die Autoren Silvia Rhom (St. Johann am Wimberg), Manfred Schrempf (Nussbach, links im Bild) und Leopold Schöllhuber (Wilhering) begrüßen. Sie boten eine bunte Bandbreite ihres literarischen Schaffens. Bevorzugt Silvia Rhom eher die feinfühlige, lyrische Beschreibung von Mensch und Natur, zieht es Manfred Schrempf eher auf die skurrile Seite. Mit seinem treffenden Vortrag und seiner Sprachmelodie wandert er beinahe auf Jandls Spuren. Leopold Schöllhuber wiederum ist der Minimalist unter den Schreibenden, eine Briefmarke würde für viele seiner Gedichte reichen. Und trotzdem schafft er es immer wieder, handfeste Tatsachen in seine lustigen Kurztexte zu verpacken. Diese Lesereihe “MundART im StifterHaus” ist auf fruchtbaren Boden gefallen, denn die Zuhörerzahl wächst von Jahr zu Jahr. (Text und Foto: Engelbert Lasinger)
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