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Die “Hofschreiber”-Lesungen des Stelzhamerbundes beginnen künftig jeweils um
14 Uhr im OÖ. Kulturquartier, nicht mehr im Konferenzsaal, sondern im Gewölbesaal des Ursulinenhofs. Nächster Termin:
Freitag, 16. Februar, mit Eveline Mateju und Martin Springer.
Eintritt frei, um freiwillige Spenden zur (teilweisen) Abdeckung der Kosten für Saalmiete, Autoren und Musikgruppen wird gebeten.

1 Polak-Pollhamer Angelika ImstAngelika Polak-Pollhammer aus Imst in Tirol hat den erstmals ausgeschriebenen Wettbewerb um den Karl-Pömer-Preis gewonnen.
Zweite wurde die Oberösterreicherin Hildegard Mair aus Prambachkirchen vor dem Vorarlberger Franz Rüdisser aus Schruns im Montafon.

Bei einem Festakt in der OÖ. Landesbibliothek feierte der Stelzhamerbund die vor genau 20 Jahren, am 26. September 1997, auf Initiative von Obmann Dr. Karl Pömer gegründete Gruppe “neue mundart”.

Unter den Besten des zu Pömers Ehren eingeführten Wettbewerbs platzierten sich Mundartdichter aus fünf Bundesländern – ein schönes Zeichen für die zunehmende Strahlkraft des Stelzhamerbundes. Weiters “ex aequo” unter den ersten Zehn:

Dr. Sylvia Bacher (Bad Aussee, Stmk), Maria Magdalena Höfler (Kapfenberg, Stmk), Sigrid Birgmann (Seekirchen, Sbg), Helene Rüdisser (Schruns, Vbg) sowie vier Oberösterreicher: Christine Kaltenböck (Sierning), Gregor Riegler (Mauthausen), Angela Ruemer (Schönau), Leopold Schöllhuber (Wilhering)

 > Festvortrag “Der weite Weg zur ‘neuen mundart’” von Klaus Huber


Hönig-Buch neuUnter dem Titel „Wia d’ Leit san“ hat der „Franz Hönig Kulturverein Kremsmünster“ die beliebtesten Gedichte von Franz Hönig neu aufgelegt, da die Ausgabe „Sag’s außá, wia’s is“ seit Jahren vergriffen ist.
Kremsmünsters ehemaliger Bürgermeister (1909 – 1937) war einer der beliebtesten Mundartdichter seiner Zeit. Die aktuelle Auflage enthält weitere Gedichte, Fotos mit Kremsmünsterer Motiven und alte Kochrezepte (z. B. „Versoffene Jungfrau“). Das Buch erscheint rechtzeitig zu runden Gedenktagen: Am 24. Oktober jährt sich Hönigs Geburtstag zum 150. Mal, nur drei Tage später der Todestag zum 80. Mal.

Eines der in „Wia d’ Leit san“ neu hinzugefügten Gedichte:

’s Hundsfuada

’s Buaberldös kloani von Bahnhäuslmann
Kimmt eini in d’ Fleischbank und dort hebt á an:
„Grüaß Gott wünsch i! Recht an schen Gruaß von dá Muadá,
Sie lassát enk bitt’n für’n Hund um á Fuadá, –
Aber á bessers wie heunt vor acht Tag’n.“
„Na kanns leicht dös Hundsvieh am End nöt vertragn,“
Moant aft dá Fleischhacker, „für enkern Hund
Wár leid dös Dármglumpát eppá nöt g’sund!“
„Na, na“, moant aft ’s Buaberl, „in Hund hat’s nix tan,
Aber mir und in Vadern is schlecht wor’n dávan.“