Engelbert Lasinger

Konsulent für Volksbildung und Heimatpflege, Vorstandsmitglied und Leiter der Gruppe “neue mundart” seit 2000, Archivar.
*27.9.1960 in Kaltenberg,  wohnt in Linz, verh. mit Theresia, 2 Kinder. Gelernter Kfz-Mechaniker, “Lern- und Wanderjahre” im Gast- und Baugewerbe, seit 1985 Beamter im Oö. Landesarchiv.
Beirat für “neue mundart” beim Verein Kultur-Impulse Linz.
Als Mundartdichter ist Engelbert Lasinger ein Wanderer zwischen Stadt und Land. Er durchwandert in seinen Gedichten Gefühlswelten, zeigt sowohl die Schatten- als auch die Sonnenseiten des Alltags auf und liebt hintergründigen, oft bissigen Humor.
Erstes Gedicht 1993 zum Geburtstag seiner Frau, danach Anlassgedichte in Schriftsprache. 1995 “Einstieg” zur Mundart, entdeckte die Faszination Dialekt, schreibt zeitgenössische Literatur in Dialekt und Schriftsprache, vorwiegend Lyrik, gereimt und ungereimt. Dichten bedeutet für ihn nicht ausrasten und still stehen, sondern weiterbilden und dazulernen. Zuhören, hinsehen, aufschreiben, auslesen sind wichtige Eckpfeiler auf seinem literarischen Weg.
Gewinner Franz-Stelzhamer-Preis 2013 für Kurzgeschichten in Mundart. Gewinner Franz-Hönig-Preis 2015 für gereimte Gedichte.
Gedichtbände in Mundart: „Seitnweis“ (Eigenverlag, 1998), „Zwoa Poar Schuah“ (freya, 2001), “Bredlbroat” (freya, 2004), “zaumgwoxn” (freya, 2007), “Es weinachtlt sehr” (freya, 2010).
Weiters: Ehrenamtliche Mitarbeit beim Heimatbuch der Gemeinde Kaltenberg (2008), verantwortlich für Häuserchronik, dazu jahrelange Forschung, Recherche der Grund- und Hausbesitzer ab erster urkundlicher Erwähnung (14. bis 21. Jh.), Mitarbeit bei Gestaltung und Layout.
Tel. 0680/2434003,  engelbert.lasinger@ooe.gv.at